Bastian Loewe
Oft als bester chilenischer Geiger seiner Generation bezeichnet, trat Bastian Loewe als Solist bereits mit verschiedenen Orchestern auf: mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Kammerorchester Basel und in Chile mit dem Orquesta Sinfónica de Chile, dem Kammerorchester Chile und der Camerata Uandes. 2020 spielte er als Solist vor 10`000 Menschen auf der berühmten Waldbühne „Quinta Vergara“ in Viña del Mar, Chile.
Als Kammermusiker spielte er an Festivals in der Schweiz, Kanada, Chile und Österreich. Am Internationalen Wettbewerb „Dr Luis Sigall“ in Viña del Mar in Chile gewann er den 3. Preis, den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation des chilenischen Pflichtstücks. 2023 gewann er mit dem Loewe Quartett den ersten "Kammermusikwettbewerb Paul Juon" und wird für den Zeitraum von drei Jahren vom "Förderkreis Kammermusik Schweiz" unterstützt.
Bastian Loewe erwarb seinen Bachelor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, bei Prof. Eva Christina Schönweiss. An der Hochschule für Musik Basel setzte er sein Studium bei Barbara Doll fort und erlangte einen Master Performance sowie einen Master Solist mit Auszeichnung. 2021/22 war Bastian einer der zehn ausgewählten Studierenden des «Concertmaster Artist Diploma» an der «Accademia Stauffer» in Cremona. Dank dieses Programms konnte Bastian mit verschiedenen Konzertmeistern aus Europa arbeiten wie Volkhard Steude (Wiener Philharmoniker), Olga Volkova (Mariinsky Theatre), Vesko Eschkenazy (Royal Concertgebouw Orchestra), Anton Barakhovsky (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), Andrea Obiso (Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia), Lothar Strauss (Berliner Staatskapelle), Lorenza Borrani (Chamber Orchestra of Europe) und Lisa Schatzman (Luzerner Sinfonieorchester).
Weitere wichtige Impulse erhielt er u.a. von Stefan Picard, Mariana Sirbu, Friedeman Weigle, Silvia Simionescu, Winnfried Rademacher, Kurt Sassmanshaus, Alexander Sitkovetsky, Rainer Schmidt, Anton Kernjak, Pavel Vernikov und David Takeno.
Bastian Loewe ist seit März 2022 Mitglied der 1. Violine im Musikkollegium Winterthur, nachdem er während einem Jahr in der 1. Violine im Sinfonieorchester Biel Solothurn wirkte. Seit 2017 ist er Zuzüger im Tonhalle-Orchester Zürich.
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„Herausragend an Bastian Loewe ist seine Fähigkeit, künstlerisch “einen Schritt weiter” zu gehen als die meisten Musiker, mit poetischer Musikalität, Strukturverständnis und persönlichen Ausdruck.“
Wendy Enderle, Bratsche Professorin an der ZHdK und Bratschistin des Carmina Quartett
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„Er bezauberte das Orchester von Anfang an mit seinem süssen Klang, seiner grossen Erzählkraft, und seiner Ausstrahlung.“
Julia Schröder, Konzertmeisterin der Kammerorchester Basel
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„Bastian strebt immer danach seine Musikalität zu verbessern und kennt keine Grenzen auf der Suche nach neuen Wegen in der Musik. Seine Arbeit zeichnet sich aus durch Leidenschaft und gleichzeitig Geduld. (…) Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren mehr von ihm hören werden.“
Anton Kernjak, Kammermusik Professor an der Hochschule für Musik Basel
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„Die Interpretation der Frank-Sonate war bemerkenswert. (…) Morbide Süssigkeit im ersten Satz, Freiheit und Flexibilität im dritten, Zärtlichkeit in der Melodie und Ausbruch am Ende. Alles war da.“
Jaime Donoso, Kritik auf der Zeitung “ El Mercurio” zum Rezital mit Danor Quinteros
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„Seine gleichzeitig ausdruckvolle und virtuose Art zu spielen und sein wunderbarer sanglicher Klang zeichnen ihn aus. In einer sehr fokussierten Art geht er Risiken ein und kann somit das Publikum von der ersten Note an mitnehmen.“
Barbara Doll, Violine Profesorin an der Hochschule für Musik Basel